…neben dem Unterrichten…neben dem Komponieren…

2021

Campus Kreativ: eine neue Veranstaltungsreihe am Institut für Musik der Uni Oldenburg. Gemeinsam mit Kollege Volker Schindel laden wir diverse Gäste aus allen Sparten des aktuellen Musikgeschehens ein, um gemeinsam über kreative Handlungsstrategien und eigene Arbeiten zu diskutieren. Die Studierenden setzen sich vor und nach jedem Gastvortrag intensiv analytisch, kompositorisch und improvisatorisch mit den Arbeiten unserer Gäste auseinander, um so in einen engen Kontakt zu kommen.

INTER_ensemble: Gemeinsam mit unseren neuen Partnerinstitutionen in Toulouse (Université Jean Jaurés und Institut superieur des arts) und Limoux (Limusic Residential Recording Studio) werden wir im September 21 ein neues, deutsch-französisches Hochschulensemble gründen, welches sich in zwei Arbeitsphasen (Limoux & Münster) ein eigenständiges Repertoire zwischen „Klassik und Pop“ erarbeitet. In der ersten Phase wird der Fokus auf Komponieren und Arrangieren liegen, anschließend geht es verstärkt um die Einstudierung. Thema in diesem Jahr ist „Minimal Music“. Unterstützt wird das Vorhaben durch das Deutsch-Französische Jugendwerk, das International Office der WWU Münster, Erasmus+ der Europäischen Union, den Förderverein der Musikhochschule Münster und die Kaffeerösterei „Die Bohne“ aus Münster.

„HörVid“ – gefördert vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur startete im April 2021 das Projekt „HörVid“, welches ich gemeinsam mit meinen Kollegen Lars Oberhaus, Arne Wachtmann, Richard Hötter und Therese Laser an der Universität Oldenburg realisieren kann. Gemeinsam mit Studierenden werden wir eine Tutorial-Reihe zur Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen im Fach Musiktheorie an unserem (und weiteren Instituten) erarbeiten und u.a. auch auf einer Videoplattform hochladen.

Trainingszentrum Musiktheorie: für Drupal und Moodle entsteht derzeit ein offenes Angebot zur Gehörbildung, welches vor allem darauf abzielt, in Eigen(verantwortlicher)arbeit elementare Aspekte einer Hochschul-Gehörbildung zu trainieren. Primäres Werkzeug ist dabei die eigene Stimme, welche in einer Vielzahl von Übungen das hörende Verstehen und Wiedergeben-können von Grund auf übt. Darauf aufbauende kreative Anregungen sind der zweite Baustein dieses studienbegleitenden/-unterstützenden Angebots.

Ein zweiter Schwerpunkt sind Übungen zu Harmonielehre und Kontrapunkt.

2020

Musiktheorie-digital.de wird die erste deutschsprachige, Drupal-basierte Website, auf der zum einen alle (mir bekannten) Online-Angebote zur Musiktheorie thematisch gebündelt und verlinkt werden. Zum anderen soll hier eine community-basierte, offene Datenbank dazu dienen, Musik nach verschiedenen musiktheoretischen Aspekten zu „taggen“, zu sortieren oder zu ergänzen.  Ziel ist es, ein vertiefendes Verständnis kompositorischer Prozesse, welches über satztechnische Vergleiche, spezifische Suchen und genre-übergreifende Zusammenhänge hinaus auch kreative Lösungsräume im Sinne des differentiellen Lernens (vgl. Widmaier 2014, Schöllhorn 1999) mit einbezieht, entwickelt werden soll.

2019

FreiSpiel ist ein neues Wahlmodul an der Musikhochschule Münster, welches ich gemeinsam mit Annalena Zernott und Stephan Froleyks im Rahmen des Dachprogramms Musik vom Netzwerk LehreHochN, gefördert durch die Töpfer-Stiftung, erarbeitet und realisiert habe. Studierende erhalten nun die Möglichkeit, über die üblichen Studieninhalte hinaus kreativ und eigenständig an vernetzten Präsentationen zu arbeiten, die explizit mit anderen Fachbereichen der Universität Münster inhaltlich kombiniert werden sollen. Nähere Infos finden sich hier oder hier.