Synthesizer

Literatur-Empfehlungen

Anwander, Florian (2015): Synthesizer – So funktioniert elektronische Klangerzeugung, Bergkirchen: PPV Medien.

Butler, Mark J. (2014): Playing with something that runs – technology, improvisation, and composition in DJ and laptop performance, New York: Oxford University Press.

Vail, Mark (2014): The Synthesizer – a comprehensive guide to understanding, programming, playing and recording the ultimate electronic music instrument, New York: Oxford University Press.

Musikbeispiele

Enno Poppe „Rundfunk“ für 9 Synthesizers (2018)
Karl-Heinz Stockhausen: „Ceylon“ (1975)
Ein Tutorial zu einem von KH Stockhausen in „Kontakte“ verwendeten Instrument: Rhode&Schwarz Amp/Filter

Tutorials

Allgemeine Hinweise zu Videos finden sich hier.

Grundlagen der elektronischen Klangerzeugung

Musique concréte instrumentale

Literatur-Empfehlungen

Frisius, Rudolph (1997): Musique concrète, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart Online, hg. von Laurenz Lütteken, Kassel: Bärenreiter / Stuttgart: Metzler / New York: RILM, online veröffentlicht 2016. https://www.mgg-online.com/mgg/stable/15057 (02.11.2020).

Lachenmann, Helmut (1996): Musik als existenzielle Erfahrung – Schriften 1966-1995 Wiesbaden: Breitkopf&Härtel.

Gehörbildung

Literatur-Empfehlungen

Kaiser, Ulrich (1998): Gehörbildung. Satzlehre, Improvisation, Höranalyse – Ein Lehrgang mit historischen Beispielen, 2 Bde., Kassel: Bärenreiter.

Kaiser, Ulrich (2005): Zur Gehörbildung in Deutschland, Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie 2/2–3, 197–202. https://doi.org/10.31751/527.

Kühn, Clemens (1993): Gehörbildung im Selbststudium, Kassel: Bärenreiter.

Lang, Benjamin (2013): Ganz Ohr? Neue Musik in der Gehörbildung, Regensburg: ConBrio.

Leigh, John (2009/13), Orlando. Ein multimediales Gehörbildungsprogramm von John Leigh, Bd. 1: Gregorianischer Gesang, Bicinium, Renaissance-Tanz, Kantionalsatz [2013], Bd. 2: Triosonate, Konzert, Choral, Sinfonie [2009], Dresden: Fahnauer.

Review zu „Orlando“ von Prof. Tobias Rokahr

Online

https://www.eartraining-online.de/ (Musikhochschule Mannheim: Übungen zur Gehörbildung an einer Musikhochschule)

Ein traditioneller Ansatz zum Gehörbildungslernen im Online-/Video-Format

www.teoria.com (Kostenlose Übungen können selbst zusammengestellt werden; Grundlagentraining Intervalle/Akkorde/Melodien etc.)

Tools

Elektroakustische Musik

Literatur-Empfehlungen

Couprie, Pierre (2018): Methods and Tools for Transcribing Electroacoustic Music, in: Proceedings of the 4th International Conference on Technologies for Music Notation and Representation – TENOR ’18, Montreal 2018, hg. von Sandeep Bhagwati und Jean Bresson, Montreal: Concordia University, 7–16. https://www.tenor-conference.org/proceedings/2018/02_Couprie_tenor18.pdf (30.07.20).

Couprie, Pierre (2004): Graphical Representation. An Analytical and Publication Tool for Electroacoustic Music, in: Organised Sound 9/1, 109–113. https://doi.org/10.1017/S1355771804000147 (31.07.20).

Kocher, Philippe (2013): Versuch einer Anleitung zum reduzierten Hören, in: Ganz Ohr? Neue Musik in der Gehörbildung, hg. von Benjamin Lang, Regensburg: Con Brio, 157–206.

Nyström, Erik (2009): Texture and Entropic Processes in Electroacoustic Music, in: Proceedings of Sound, Sight, Space and Play 2009. Postgraduate Symposium for the Creative Sonic Arts, De Montfort University Leicester, United Kingdom, 6–8 May 2009, hg. von Motje Wolf, Leicester: De Montfort University, 45–58.

Smalley, Denis (1997): Spectromorphology – Explaining Sound-Shapes, in: Organised Sound 2/2, 107–126. https://doi.org/10.1017/S1355771897009059 (02.11.20).

Supper, Martin (1997): Elektroakustische Musik und Computermusik. Geschichte – Ästhetik – Methoden – Systeme, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Truax, Barry (2008): Soundscape Composition as Global Music: Electroacoustic Music as Soundscape, Organised Sound 13/2, 103–109. https://doi.org/10.1017/S1355771808000149 (31.7.2020).

Ungeheuer, Elena (Hrsg) (2002): Elektroakustische Musik, Laaber: Laaber.

Online

Allgemeine Hinweise zu Videos finden sich hier.

Eine historische Visualisierung von György Ligetis „Artikulation“ von Rainer Wehinger
Ein Beispiel für den Einsatz des Tools iAnalyse von Pierre Couprie

Tools

iAnalyse (Freeware, entwickelt von Pierre Couprie (IRCAM Paris))

Eine kurze Tutorial-Serie zu iAnalyse 5 von Pierre Couprie

Sonic Visualiser (Freeware, entwickelt an der Queen Mary University London)

(Re-)Harmonisation

Ein beliebtes Feld künstlerischer Satzarbeit, insbesondere in der Jazzmusik.

Literatur-Empfehlungen

Dobbins, Bill (2005): Jazz Arranging & Composing, Rottenburg N.: Advance Music.

Goldstein, Gil (1993): Jazz Composer’s Companion, Rottenburg N.: Advance Music.

Levine, Mark (1996): Das Jazz Theorie Buch, Rottenburg N.: Advance Music.

Sikora, Frank (2004): Die Neue Jazz-Harmonielehre, Mainz: Schott.

Online

Auf YouTube gelten sprachlich gewisse „Gesetze“, um die Reichweite eines Videos zu erhöhen. Dies überlesend, sind die folgenden Videos sehr informativ und pragmatisch aufgebaut.Weitere (allgemeine) Hinweise zu Videos finden sich hier.

Mobile Apps

Hier eine wachsende Auswahl von Musiktheorie-verwandten Apps, die grundsätzlich kostenlos sind, sofern nicht anders angegeben. Der Großteil der momentan verfügbaren Apps zielt auf einen Anfänger-/Intermediate-Nutzerkreis ab.

Eine umfassende(re) Übersicht über Musik-bezogene Apps hat Mag. Dr. Wilfried Aigner von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien erstellt.

Weitere Infos findet man bspw. auch auf http://forschungsstelle.appmusik.de/

iOS

Pro Metronome (Xiao Yixiang) Klassisches Metronom für das Smartphone

Impulse Metronome Rhythm (Coda Labs) Sehr flexibel auch für Composed Metres und Subdivision-Übungen, kreativer Ansatz.

Piano – Klavier Tastatur App (Haochang Huang) Einfache Piano-Tastatur für das Smartphone

Steve Reich’s Clapping Music (Amphio Limited) Via Tapping kann man hier das Stück durchspielen und das eigene Timing verbessern. Challenge!

Chord Progression Generator (Michael Krautsieder)

Musyc (Fingerlab) Musikalische Strukturen graphisch und digitalphysikalisch selber erstellen. Sehr kreativer Ansatz!

EarMaster – Theorie & Gehör (EarMaster ApS)

MyMusicTheory (myr Apps)

Theory Master – Sight Reading App (Boyuezhang)

WDR Big Band Playalong App Zum Mitspielen, Mixen, Hören. Original WDR BigBand-Einspielungen!

UCLA Music Theory

The Rhythm Trainer (Guitar Tabs LLC)

Klavier Akkorde, Skalen (Songtive)

PlayGround – Organischer Remix (HLO S.A.) DJ-Ansatz zum Selberspielen von Drums/Bass/Synths

Android

Orlando Gehörbildung (Fahnauer) Die App zur Multimediareihe der HfM Dresden (4,99€)

Spiele-Ideen

Eine Zusammenstellung von offline- und online-fähigen Spielen, die nebst Notenmaterial mit den zwei grundlegenden Spielmaterialien auskommen: Karten und Würfel.

Warum spielen? Über die Vorzüge spielerischer Herangehensweisen an diverse Themen wurde bereits viel nachgedacht und publiziert. Hier geht es einerseits darum, verschiedene (neue) Perspektiven auf eine Satzarbeit einzunehmen und andererseits um das Gespräch bzw. die Diskussion. Das klassische „Gewinnen“ steht daher eher an dritter Stelle, zumindest im Sinne von Punkte sammeln u.ä. Der Gewinn als Mehrwert soll zuvorderst durch ein neues „Verstehen von“ entstehen.

Mit wem spielen? Sofern nicht anders mit Hinweisen versehen, benötigen die meisten Spiele nur zwei Spieler*innen. Häufig ist es sinnvoll, wenn jemand Erfahreneres mit jemand weniger Erfahrenem spielt (z.B. in Lehrer-Schüler-Situation). Grundsätzlich ist aber auch ein ausgeglichenes Verhältnis möglich (empfohlen wird in diesem Fall jedoch, offene Fragen direkt zu notieren und später zu recherchieren!).

Womit spielen? Leere Karten sowie verschiedenste Würfel-Typen erhält man in vielen Spieleläden vor Ort, aber natürlich auf via Online-Bestellung.

Alternativ lassen sich auch digitale Spielgeräte (kostenlos!) benutzen:

  • online-wuerfel.de (Würfelmengen und Augenzahl wählbar! Browser-Anwendung)
  • [iOS] „Dice“/“Würfel app 3d“ (von Wouter Vandenputte; Würfeltypen anpassbar)
  • [iOS] „Flashcards Karteikarten“ (von Christian Deckert; ursprünglich zum Karteikartenlernen entwickelt, kann man die Random-Funktion auch für andere Ideen benutzen 🙂
  • [iOS] „Draw a card“ (von Joao Caetano; hier kann man eigene Decks verwenden, die man zuvor als Foto/am Rechner erstellt hat)
  • weitere Empfehlungen folgen!

Idee #1: ImproDice (Thema: Oktavregel)

Für: 1-x Spieler*innen; 1 Würfel mit 7 bzw. 8 Augen.

Jedes Würfelauge steht für eine Bassstufe aus der (Dur- oder Moll-)Oktavregel.

Man lege sich auf eine Tonart (gerne abseits von C-Dur) fest. Man würfle und spiele anschließend auf dem Tasteninstrument in beliebiger Lage sowohl den passenden Akkord zur Bassstufe als auch den jeweiligen Kontext mit korrekter Stimmführung.

Beispiel: Würfel-Ergebnis „3“. Die 3. Stufe der Oktavregel wird standardmäßig mit einem Sextakkord harmonisiert, und zwar sowohl in Dur als auch in Moll, abwärts wie aufwärts. Nun spiele man zunächst über dem gegebenen Ton den vierstimmigen Akkord und binde ihn anschließend ein in die Bassbewegung 2-3-4 und 4-3-2, jeweils in Dur und Moll.

Idee #2: Kartimento (von Hans Aerts/HfM Freiburg)

https://www.academia.edu/38572361/Kartimento_Ein_Lernkartenset_zum_Thema_Dur_Moll_tonale_Mehrstimmigkeit

Idee #3: ImproDice 2.0

Für: 1-x Spieler*innen, 1 Würfel mit x Augen (s.u.)

Grundkonzept: Man notiere sich eine Liste mit möglichen Improvisationsvorlagen und nummeriere diese. Je nach Länge der Liste entsprechend die Würfelaugen konfigurieren und loslegen.

Beispiellisten: 6 verschiedene Cantus-Firmi, über die im Contrapunto alla mente-Stil gesungen/gespielt wird.

Volkstümliche Melodieanfänge

Fugenthemen

Komponistennamen und deren „Stil“

Idee #3: „Kontrapunkt-Uno“

Am Beispiel eines Bicinium-Satzes:

Für: 2 oder mehr Spieler*innen; Material (Drucker oder mehrere Smartphones nötig)

https://www.krystoffer.com/startseite/musiktheorie/onlinematerial/