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1 Kommentar

  1. Die Mehrzahl der vorhandenen (Lern-)Videos auf YouTube, insbesondere im Bereich der Satzlehre zwischen 1600 und 1800 ist allenfalls zur Einstimmung, zur groben Orientierung für Anfänger*innen geeignet und kann daher meines Erachtens nach für eine mediale Erweiterung eines Satzlehre-Unterrichts an Musikhochschulen stand heute nicht wirklich eingesetzt werden.
    Eine absolute Ausnahme hingegen ist der Kanal „Early Music Sources“ von Elam Rotem (Basel), da nicht nur die Themen hervorragend recherchiert (und nachprüfbar!) sind, sondern auch die Zusammenfassungen gelungen und visuell ansprechend dargestellt sind!
    Lernvideos im Bereich Popularmusik sind zunächst weniger problematisch (zumindest jene, die hier verlinkt wurden) und können daher gut den eigenen Unterricht flankieren! Der Großteil des Angebots ist jedoch englisch-sprachig und ohne Quellenangaben, Querverweise etc.
    Zwei Desiderate möchte ich daraus ableiten:
    1. Lernvideos zu Themen der (historischen) Satzlehre, welche die Heterogenität kompositorischen Schaffens in der Musikgeschichte bis ins 20./21. Jahrhundert widerspiegeln! „Early Music Sources“ ist mMn vorbildlich, jedoch „nur“ auf die sog. „Alte Musik“ bezogen.
    2. deutschsprachige, wissenschaftlich-pädagogisch geprägte Lernvideos zu popularmusikalischen Satz-/Kompositionstechniken, die insbesondere auch Querweise zu anderen Stilen/Künstler*innen etc. hervorheben und so ein informatives, größeres Bild für die Zuschauerschaft zeichnen können!

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